2026
Ein Wort zum Ende 🪴
Die Zeit verging wie im Flug. Nun kehrt für alle wieder der Alltag ein. Schon auf den Philippinen scherzten wir, dass dort ein Tag und eine Stunde viel schneller vergehen würden als zu Hause in Deutschland.
Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diesen Schulaustausch begleiten durfte. Ich war Teil eines Austauschs, der von großartigen Menschen, zahlreichen herzerwärmenden Momenten und vielen bereichernden Gesprächen geprägt war.
So bleiben mir viele schöne Situationen in Erinnerung, zum Beispiel, dass die Jungs Jezthan ganz selbstverständlich in ihre Gruppe aufnahmen, obwohl sein Austauschpartner an der Rückbegegnung nicht teilnahm. Ebenso beeindruckt hat mich, wie Konflikte und Probleme innerhalb der Gruppe eigenständig gelöst wurden. Besonders berührt hat mich außerdem zu sehen, wie gut manche deutsch-philippinischen Austauschpaare zusammenpassten, Gemeinsamkeiten entdeckten und echte Freundschaften entstanden. Auch einige Austauschpartner, bei denen es bei der Hinbegegnung noch nicht so recht „gefunkt“ hatte, sind auf den Philippinen ein Stück näher zusammengerückt.
Es war großartig zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler täglich ein Stück über sich hinausgewachsen sind. Ich bin überzeugt, dass dieser Austausch einen wichtigen Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung geleistet hat – eine once-in-a-lifetime experience. Die Schülerinnen und Schüler konnten in den Gastfamilien die Lebensbedingungen anderer Familien hautnah miterleben sowie eine fremde Kultur und neues Essen kennenlernen.
Neben den Wochenenden mit wunderschönen Erlebnissen in der Natur rund um Puerto Princesa waren auch unsere Wochentage mit Workshops und Seminaren gut gefüllt. Unter dem Oberthema „Global Justice“ beschäftigten wir uns unter anderem intensiv mit Privilegien, marginalisierten Gruppen und reflektierten unsere eigenen sichtbaren und unsichtbaren Privilegien. Ich fand es beeindruckend, wie gut die Schülerinnen und Schüler in der Lage waren, ihre eigene Lebenssituation zu reflektieren und mit anderen zu vergleichen. Dieses Wissen hilft dabei, einen neuen Blick auf die Ungleichheiten dieser Welt zu entwickeln.
Ein weiteres Highlight für mich waren die geführten Interviews im Rahmen des Workshops. Die Interviewpartner begegneten unserer Austauschgruppe mit großer Offenheit und teilten ihre Lebensgeschichten sowie Weisheiten, die viele Schülerinnen und Schüler auch im Nachhinein noch emotional bewegten. Dadurch wurde die Bedeutung von Bildung und Lernen auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht. Besonders das Zitat „Live every day like it's your last day.“ blieb vielen nachhaltig in Erinnerung.
In der abschließenden Feedback- und Austauschrunde berichteten die Schülerinnen und Schüler schließlich, was sie auf dieser Reise über sich selbst gelernt hatten. Auch das war für mich ein ganz besonderer Moment.
Ich würde den Austausch insgesamt als sehr gelungen und gewinnbringend für alle Beteiligten beschreiben. Er war sicherlich anstrengend, manchmal herausfordernd, und nicht immer lief alles nach Plan. Doch genau das sollte auch nie das Ziel sein. Viel wichtiger waren die gemeinsamen Erlebnisse mit den Austauschpartnern, das Kennenlernen anderer Kulturen und ein Lernprozess, der in dieser Form im Schulalltag niemals hätte stattfinden können.
An dieser Stelle möchte ich meinen Dank aussprechen. Vielen Dank an unsere philippinischen Partner, insbesondere an Ma'am Mae und Ma'am Maisie. Ich danke außerdem dem Carpus e. V. Ohne Uwe und Nena gäbe es diesen Schulaustausch nicht. Ein ganz besonderer Dank gilt Nena, die ein unverzichtbarer Teil der Kommunikation ist und die Workshops mit unglaublich viel Engagement vorbereitet und durchgeführt hat. Ebenso danke ich unseren Schülerinnen und Schülern. Ihr wart offen für Neues, neugierig und habt euch auf jede Erfahrung eingelassen. Mein Dank gilt auch unseren Förderern und privaten Unterstützern. Ohne ihre finanzielle Hilfe hätte es diese Rückbegegnung in dieser Form niemals geben können. Und natürlich geht ein ganz besonderer Dank an Kerstin. Seit 15 Jahren bist du Teil dieses Programms. Danke für dein Vertrauen und dafür, dass du dieses Projekt Schritt für Schritt in meine Hände legen möchtest.
Sophia, 25.06.2026
2026
Und … Abflug! ✈️
Heute ging unsere gemeinsame Zeit auf den Philippinen zu Ende und damit endete auch die Zeit des Batch 7. Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden auf diese Zeit – auf der einen Seite freuen wir uns darüber, wieder zu Hause zu sein, auf der anderen Seite wissen wir, dass Zeit der schönen Erlebnisse und gemeinsame Zeit mit unseren Partnern nun endet. Wir sprachen ein letztes Mal miteinander, machten Fotos und wurden mit zahlreichen Kleinigkeiten beschenkt.
Die Verabschiedung auf dem Flughafen war sehr emotional. Das Gefühl, seine Partner ein letztes Mal zu umarmen war überwältigend.
So stiegen wir in den Flieger in Richtung Manila, anschließend Richtung Hongkong, Frankfurt und Berlin. Neben einer kleinen Verspätung des Abfluges und einer sehr knappen Umstiegszeit verlief unsere Reise reibungslos. Nach 19 Stunden Flugreise und 30 Stunden Gesamtreisezeit konnten wir unsere Eltern in Berlin in den Arm nehmen. Ein Wiedersehen nach langer Zeit.
Wir sind unglaublich froh über die Erfahrungen die wir machen durften und dass wir unsere philippinischen Partner auch in ihrer Heimat kennenlernen durften. Eine wunderbare und einmalige Zeit endet.
24.06.2026
2026
Cupsong forever 🎶
Nach einem erlebnisreichen Wochenende in Sabang kehrten wir zurück in unser Hotel, wo wir vor unserer Abreise noch einmal etwas zur Ruhe kommen konnten. So starteten wir entspannt in den Tag, schliefen etwas länger aus, besorgten die letzten Souvenirs und packten unsere Koffer für die Heimreise.
Am Abend stand dann ein ganz besonderer Programmpunkt an: unsere Farewell Party 🌺
Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern blickten wir auf die vergangenen drei Wochen zurück und ließen die vielen gemeinsamen Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Ob neue Einblicke bei unseren Workshops, noch stärkere Freundschaften oder unvergessliche Momente, schnell wurde allen bewusst, wie viel wir in dieser kurzen Zeit gemeinsam erlebt haben.
Den Abend ließen wir anschließend in einer wunderschön geschmückten Location mit zahlreichen Blumen und einer ganz besonderen Atmosphäre ausklingen. Während die letzten Karaoke Lieder durch den Abend klangen und alle noch einmal gemeinsam lachten, sangen und tanzten, wurde uns bewusst, dass diese Melodien uns noch lange an eine unvergessliche Zeit auf den Philippinen erinnern werden.
Charline, 22.06.2026
2026
Abenteuer im Regen ⛈️
Heute hieß es Abschied nehmen von unserem kleinen Strandresort direkt am Meer. Nach zwei erlebnisreichen Tagen packten wir unsere Sachen, aßen ein leckeres Frühstück und machten uns auf den Weg zur nächsten Station unseres Tages.
Wir besuchten den von einer lokalen Community betriebenen Ugong Rock, eine Kalksteinformation. Hier kletterten wir durch eine Höhle hinauf, um dann in der Sitz- oder Superman-Pose über Reisfelder ins Tal zu gelangen. Als wir die Aussichtsplattform erreichten, zog ein Starkregen mit Gewitter auf, sodass wir ziemlich lange warten mussten. Trotz dass auf den Philippinen gerade Regenzeit ist, hatten wir bis heute sehr viel Glück mit dem Wetter. Dennoch war ein richtiger Tropenregen eine tolle Erfahrung. Nachdem das Gewitter vorbeigezogen war, konnten wir die Zipline schließlich nutzen und erreichten alle sicher das Tal. Unten angekommen nahmen wir noch ein Foto als Andenken mitgenommen.
Zurück in Puerto Princesa holten wir unser Gepäck bei unseren Gastfamilien ab. Für viele war dies ein besonders emotionaler Moment, da die gemeinsame Zeit mit den Gastfamilien nun zu Ende geht. Die letzte Begegnung wird allerdings erst morgen zur Abschlussfeier stattfinden.
Am Abend kehrten wir schließlich ins Hotel Dolce Vita zurück und werteten in einer Feedbackrunde die gemeinsame Zeit mit unseren philippinischen Partnern in Sabang aus.
Luis, 21.06.2026
2026
Im Dschungelfieber 🌺
Heute war ein weiterer wunderschöner Tag auf den Philippinen. Bereits um 6:00 Uhr begann unser Tag mit dem Frühstück. Anschließend bereiteten wir uns auf unsere Wanderung vor und machten uns um 7:30 Uhr auf den Weg.
Unser Ziel war der berühmte Underground River, eines der sieben Naturweltwunder. Der Weg durch den Regenwald erwies sich als besonders anstrengend, aufgrund des Klimas, der vielen Aufstiege und des unebenen Untergrundes. Obwohl wir stark ins Schwitzen gerieten, entschädigte die beeindruckende Natur für alle Mühen.
Am Underground River angekommen, nahmen wir an einer geführten Tour mit einem Paddelboot durch das Höhlensystem teil. Die gewaltigen Höhlen und die spannenden Informationen über diesen außergewöhnlichen Ort hinterließen einen bleibenden Eindruck. Besonders faszinierend war die große Anzahl an Fledermäusen, die wir im Inneren beobachten konnten.
Auf unserer Mangrovenwald-Paddeltour erfuhren wir viel Wissenswertes über dieses einzigartige Ökosystem und genossen die ruhige Atmosphäre. Dabei konnten wir Affen und Schlangen beobachten.
Später erwartete uns das meines Erachtens größte Highlight des Tages: eine Zipline-Fahrt über das Meer. Die spektakuläre Aussicht und das Gefühl, über das Wasser zu gleiten, machten dieses Erlebnis unvergesslich.
Vor dem Abendessen gingen wir noch schwimmen und nutzten die Gelegenheit, uns etwas zu erholen. Anschließend verbrachten wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen. Nun sitzen wir zusammen am Lagerfeuer und grillen Marshmallows. Insgesamt war es ein erlebnisreicher und wunderschöner Tag, und wir blicken voller Vorfreude auf die kommenden Tage unseres Aufenthalts auf den Philippinen.
Ronja, 20.06.2026
2026
Schule mal anders ☀️
Heute erwartete uns ein weiteres Highlight: der Besuch der größten Schule Palawans. Zu den etwa 10.000 Lernenden zählen auch die meisten unserer Partnerschülerinnen und Partnerschüler, die dort die Senior Highschool absolvieren. Die San Miguel National Highschool ist eine Junior Highschool.Nach der Begrüßung durch den Schulleiter führte uns ein Lehrer über das 9 ha große Gelände mit mehreren Schulgebäuden, in denen wir verschiedene Fachräume anschauten. Ein Imagefilm zeigte uns die Vielfalt der Angebote der Palawan National School. Besonders beeindruckt haben die großen Unterschiede zu unserer Schule, wie die Klassengröße, Raumausstattung und Lautstärke.
Zum Mittagessen gingen einige von uns zu Jollibee, der beliebtesten Fast Food Kette auf den Philippinen.
Am Nachmittag startete unsere Tour in den Puerto-Princesa-Subterranean-River-Nationalpark. Angekommen in Sabang sprangen wir direkt ins Meer um uns im 30°C warmen Wasser zu „erfrischen“. Unsere Unterkunft befindet sich direkt am von Palmen gesäumten Strand.
Ein echtes Highlight des Tages war der wunderschöne Sonnenuntergang. Gemeinsam haben wir den Abendhimmel beobachtet und die besondere Atmosphäre genossen.
Unser Ausflug nach Sabang wird begleitet von unserem persönlichen Koch Elmir, der bereits im Batch 4 das Schulaustauschprogramm leitete und für kulinarische Genüsse sorgt.
Was uns wohl morgen im Nationalpark erwartet?
19.06.2026
2026
Emotionen pur 🏫
Der letzte Tag in der San Miquel National High School startete mit einer weiteren Runde Präsentationen im Jahrgang 10. In acht weiteren Klassen stellten wir uns, unser Land, Schule und Arbeitsthema vor. Die Schüler waren aufmerksam und stellten uns viele Fragen.
Im Anschluss fand ein Workshop mit einem Guestspeaker statt. Der Schulsozialarbeiter Dunard Alvarado wurde eingeladen, uns von seiner unglaublich wichtigen Arbeit an einer Schule auf Palawan zu berichten. Nachdem er das Thema Depressionen und Suizidgedanken von Schülerinnen und Schülern aus seiner Sicht vorgestellt hat und wir in Gruppen Zeit für Austausch hatten, kamen zwei Schülerinnen und Schüler aus seinem Suizidpräventionsprogramm zu Wort. Die beiden Jugendlichen haben vor uns über ihre eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Suizidgedanken gesprochen und uns einen Einblick in ihre Gefühlswelt gegeben. Das war ein Moment, der unter die Haut ging.
Diese Schicksale und Lebensgeschichten machten uns sehr emotional und betroffen. Selten hat man die Chance zu erfahren, was andere Personen psychisch belastet. Ich bewundere den Mut und die Stärke der beiden, sich vor einer großen Gruppe von philippinischen und deutschen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren.
Wir wurden dafür sensibilisiert, welche (versteckten) Hinweise es auf psychische Erkrankungen und Probleme gibt und endeten mit der Dilemma- Frage, ob wir anvertraute Suizidgedanken eines Freundes aus Loyalität als Geheimnis bewahren, oder um Hilfe zu erhalten weitererzählen würden.
Am späten Nachmittag verabredete sich ein Teil der Gruppe zum Baden – nach diesem Workshop, dessen Inhalt uns noch eine Weile beschäftigt und emotional betroffen gemacht hat, war dies ein willkommener Ausgleich.
In kleiner Runde wurde heute die Spende des Fördervereins des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide an die Schulleiterin Ma'am Mae Mabella übergeben. Die Schule plant die Errichtung eines Fahrradständers für die zahlreichen Schülerinnen und Schüler die mit Fahrrad zur Schule kommen. Die Spende wurde mit großer Freude entgegengenommen und wir freuen uns, beim nächsten Besuch den Fahrradständer in Benutzung sehen zu können.
Heute habe ich gemerkt, dass solche Tage wahrscheinlich genau das sind, worum es bei diesem Austausch geht. Nicht nur die schönen Fotomotive und Erlebnisse, sondern auch das Dazwischen: das Zuhören, wenn es unangenehm wird und das Zusammenfinden.
18.06.2026
2026
Lasset die Spiele beginnen! 🎲
Am Dienstag arbeiteten wir an einem besonders umfangreichen Projekt. Unsere Aufgabe war es, ein ansprechendes, motivierendes Unterrichtsmaterial zum Thema „Privileged and Marginalized People“ zu entwickeln. Nach dem ersten Brainstorming entschieden wir uns für die Erstellung von Brett- und Kartenspielen. Dabei ließen wir die Erkenntnisse aus den zuvor geführten Interviews einfließen und setzten uns intensiv mit den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen auseinander.
Zum Ende des Workshoptages, gegen 17:00 Uhr, konnten die ersten Ergebnisse bereits in den Druck gegeben werden.
Am Abend besuchten einige von uns das Baragatan Festival am Capitol. Dort konnten wir die lokale Kultur kennenlernen und die besondere Atmosphäre des Festivals genießen.
Am Mittwoch probierte jede Gruppe zunächst ihr selbst erstelltes Spiel aus und korrigierten kleine Unstimmigkeiten. Danach hatten wir die Möglichkeit, die Spiele der anderen Gruppen zu testen. So konnten wir viele kreative Ideen kennenlernen und gaben jeweils ein Feedback zu Spielbarkeit, Design, Spaß und Lerneffekt.
Später besuchten wir die Mitras Ranch. Die Idee für diesen Ausflug entstand im Interview der Jungen mit dem Politiker Baham Mitra, der sie freundlicherweise in seinen Freizeitpark einlud. Auf der Ranch werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten, unter anderem Zipline, Bungee-Schaukel, Reifenrutsche und Hängebrücke. Die Aktivitäten sorgten für viel Spaß und waren ein gelungener Ausgleich zur Workshoparbeit.
16.06./ 17.06.2026
2026
Neue Perspektiven 📑
Nach dem Aufwachen in unseren Gastfamilien machten wir uns auf den Weg zu unserem Workshop, um einen weiteren spannenden und lehrreichen Tag im Rahmen des Schüleraustauschs zu erleben. Heute durften wir zwei lokale Guestspeaker im Workshop empfangen.
Zu Beginn führten wir eine stille Diskussion auf Papier über die Bedeutung des sozialen Status, Menschenrechte sowie die Möglichkeiten marginalisierter Menschen, ihre Lebenssituation zu verbessern.
Anschließend sprach der Gastreferent Mr. Mickel Ollave mit uns über die Themen Gerechtigkeit und Aktivismus. Besonders eindrucksvoll war dabei ein Leiterspiel, aufgrund dessen wir auf anschauliche Weise erlebten, wie schnell große Ungleichheiten zwischen privilegierten und marginalisierten Menschen entstehen können. Die Übung machte uns deutlich, wie stark gesellschaftliche Voraussetzungen die Chancen einzelner Menschen beeinflussen.
Danach nahmen wir an einem Workshop mit der Gastreferentin Elizabeth Maclang teil, der sich mit den Zusammenhängen von Umwelt, Bildung und Menschenrechten beschäftigte. Zunächst arbeiteten wir in kleinen Gruppen an einer von drei Fragestellungen. Anschließend wechselten wir zweimal die Gruppe, während jeweils eine Person zurückblieb, um den aktuellen Stand der Diskussion weiterzugeben. Besonders interessant fanden wir die vielfältigen Verbindungen zwischen den einzelnen Themenbereichen, die uns ohne diesen Workshop vermutlich nie in dieser Form bewusst geworden wären.
Im nächsten Programmpunkt diskutierten wir gemeinsam mit Nena darüber, welche Möglichkeiten Regierungen, die Gesellschaft und wir selbst haben, um Ungerechtigkeit und Diskriminierung zu verringern. In Gruppen erarbeiteten wir zunächst verschiedene Lösungsansätze und stellten diese anschließend den anderen Teilnehmenden vor.
Zum Abschluss des Tages teilten wir uns in eine deutsche und eine philippinische Feedbackgruppe auf, um über unsere aktuelle Gefühlslage zu sprechen. Dieser Austausch war für viele von uns besonders wertvoll. Er half uns zu erkennen, dass andere ähnliche Erfahrungen und Gefühle machen, gab Raum für hilfreiche Ratschläge und zeigte uns zugleich, wie viele positive Erlebnisse wir bereits gemeinsam sammeln konnten.
Beraten, beruhigt und motiviert machten wir uns schließlich auf den Rückweg zu unseren Gastfamilien. Dort ließen wir den Abend individuell zu Ende gehen: entspannt zu Hause, bei Unternehmungen in der Stadt oder gemeinsam mit Freunden bei einem Sleepover.
Liselotte, 15.06.2026
2026
Many people – many memories 🦎
Nun sind wir mittendrin – Der Samstag startete für manche Familien zeitiger – für andere etwas später. Ein Teil der Gruppe verabredete sich zum gemeinsamen Baden im Fluss, im Tampisaw River oder im Aquapark. Im herrlich klaren blau- türkisen Wasser kann man wunderbar gemeinsame Stunden verbringen. Dort badeten wir, grillten traditionell auf Bananenblättern und besuchten anschließend eine Krokodilfarm, in der einige sogar ein kleines Krokodil halten durften. Andere verbrachten den Tag mit ihren Austauschpartnern und deren Familien am PakPak Lauin Beach. An diesem wunderschönen Strand gingen sie schwimmen, aßen gemeinsam und erlebten einen kurzen Regenschauer am Mittag.
Am Sonntag, den 14. Juni, unternahmen wir als gesamte Austauschgruppe einen Ausflug zur Honda Bay. Mit einem traditionellen philippinischen Auslegerboot fuhren wir zu verschiedenen Stopps. Zunächst konnten wir über einem Korallenriff schnorcheln und viele bunte Fische beobachten. Anschließend machten wir auf Luli-Island halt, wo wir gemeinsam das von den philippinischen Familien mitgebrachte Mittagessen genossen. Danach entspannten einige in Hängematten, während andere baden gingen oder von einem Sprungbrett ins Wasser sprangen.
Der letzte Stopp war die wunderschöne Cowrie Island. Dort spielten einige Beachvolleyball, während andere im Meer badeten oder im Schatten entspannten. Am Abend trafen sich die meisten schließlich auf dem Baragatan Festival am Kapitol von Palawan und genossen die festliche Atmosphäre.
Fynn, 14.06.2026















































